Kreissparkasse unterstützt Familienbüros der St. Gregor-Jugendhilfe
Die Kreissparkasse Augsburg fördert die Arbeit der Familienbüros der St. Gregor-Jugendhilfe zur Organisation ehrenamtlicher Hilfe in Schwabmünchen und Meitingen mit 3.000 Euro. Der Vorstandsvorsitzende Richard Fank übergab am 21. Mai den Scheck im Familienbüro in Schwabmünchen und informierte sich bei dieser Gelegenheit persönlich über das Ehrenamtlichenprojekt. „Soziale Arbeit und persönliches Engagement wird in unserer Gesellschaft immer wichtiger. Die Menschen zu unterstützen, die sich in unserer Region ehrenamtlich für Andere einsetzen, liegt uns deshalb besonders am Herzen. In den Familienbüros der St. Gregor-Jugendhilfe wird die Hilfe sinnvoll koordiniert. Hier gibt es kompetente Ansprechpartner und die ehrenamtlichen Helfer werden fachlich unterstützt. Deshalb ist das Geld gut angelegt.“ erläutert Fank.

Freuen sich über die Unterstützung des Ehrenamtlichenprojektes der St. Gregor-Jugendhilfe: Jürgen Reichert, Direktor der St. Gregor-Jugendhilfe, Achim Friedrich, Koordinator in Schwabmünchen für das Projekt ehrenamtliche Familienbegleitung der St. Gregor-Jugendhilfe, Susanne Schönwälder, Regionalleiterin Region Süd der St. Gregor-Jugendhilfe, Richard Fank, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Augsburg (von links nach rechts)
Jürgen Reichert, Direktor der St. Gregor-Jugendhilfe, freut sich zum jetzigen Zeitpunkt besonders über die Hilfe: „Wir sind sehr froh, dass gerade jetzt, wo das Projekt gut anläuft, die Kreissparkasse als neuer Sponsor einsteigt.“ Dennoch werden weitere Sponsoren gebraucht für die Ehrenamtlichenprojekte in Schwabmünchen und Meitingen. „Nicht alle Hilfe, die nötig ist, lässt sich vom Staat finanzieren. Aber heute fehlt auch im ländlichen Bereich vielen Menschen eine soziale Infrastruktur wie Großeltern nebenan oder Nachbarn, die einspringen, wenn beispielsweise eine Alleinerziehende handwerkliche Hilfe oder kurzfristige Unterstützung bei den Kindern braucht. Doch es gibt Menschen, die sich für andere einsetzen wollen. Wir bringen Hilfesuchende und Hilfswillige zusammen und unterhalten dafür eine Infrastruktur und Mitarbeiter, die finanziert werden müssen“, erläutert Susanne Schönwälder, Regionalleiterin für die Region Süd der St. Gregor Jugendhilfe.
Die Ehrenamtlichen helfen unentgeltlich und unbürokratisch „wenn es brennt“ und machen Familien in schwierigen Situationen das Leben ein bisschen leichter: sie begleiten Alleinerziehende ohne Auto zum Kinderarzt oder Menschen ohne ausreichende Sprachkenntnisse bei einem Behördengang; sie geben kurz vor dem „Quali“ ein paar Wochen Mathenachhilfe oder helfen bei der Erstellung von Bewerbungsunterlagen. Die Familienbüros der St. Gregor-Jugendhilfe organisieren und betreuen diese neue Form sozialer Nachbarschaft.
„Oft sind es schon kleine Dinge, die Menschen in schwierigen Situationen die entscheidende Entlastung bringen, bevor eine Situation eskaliert“, erläutert Achim Friedrich. Der Diplom-Pädagoge organisiert in Schwabmünchen die ehrenamtliche Familienbegleitung, berät die Aktiven und begleitet sie fachlich. „Und unsere Ehrenamtlichen finden es sehr befriedigend, etwas Sinnvolles zu tun und konkret helfen zu können.“ Neben handfester Unterstützung sei auch Hilfe durch die Erfahrung und das Wissen von Freiwilligen gefragt, beispielsweise durch Anleitung und Beratungsangebote in Rechtsfragen, Gesundheit und Ähnlichem. Dabei seien die Aktionen in aller Regel zeitlich eng befristet. Weitere Ehrenamtliche sind jederzeit willkommen.
Ansprechpartner für weitere Informationen zur ehrenamtlichen Hilfe sind Achim Friedrich im Familienbüro der St. Gregor-Jugendhilfe in Schwabmünchen, Museumstraße 14, Telefon (08232) 95 77 29 und für die Region Nord Doris Zahn in Meitingen, Telefon (08271) 81 33 40. Die Familienbüros bieten weiterhin präventive Bildungsangebote, Familienberatung zur Klärung und Beratung bei Fragen zur Erziehung und in familiären Krisen- und Konfliktsituationen sowie die Vermittlung von weiterführenden Hilfen. Die St. Gregor-Jugendhilfe bietet darüber hinaus eine breite Palette von Hilfsangeboten, die von Jugendsozialarbeit an Schulen über aufsuchende Erziehungshilfen und heilpädagogischen Tagestätten bis hin zu Heimerziehung in heilpädagogischen Wohngruppen reicht. Die Einrichtung unterstützt seit über 400 Jahren Kinder und Jugendliche in Augsburg und Umgebung.