Jugendsozialarbeit an Schulen im Landkreis Dillingen
Im Landkreis Dillingen sind wir an 16 Schulen tätig:
- Grundschulen Gundelfingen, Lauingen, Wertingen, Dillingen
- Grund- und Hauptschulen Bissingen, Höchstädt
- Hauptschulen Dillingen, Wertingen, Lauingen, Gundelfingen
- Berufsschulen Höchstädt, Lauingen
- Realschulen Lauingen, Wertingen
- Privates sonderpädagogisches Förderzentrum Dillingen
- Betreuung von Praxisklassen
P9 in Meitingen, Gersthofen, Lauingen
P8 in Meitingen - Projekt Schulverweigerung, die 2. Chance
für der gesamten Landkreis Dillingen - Offene Ganztagsschule Lauingen
Kurzbeschreibung
Jugendsozialarbeit an Schulen beschreibt Handlungsformen der Jugendhilfe, die in der Schule oder im unmittelbaren Schulumfeld eingesetzt werden und auf dem professionellen Methodenrepertoire der beruflichen Sozialarbeit/Sozialpädagogik beruhen. Den Arbeitsinhalten der von uns geleisteten Jugendsozialarbeit an Schulen liegt ein systemischer, ressourcen- und bedürfnisorientierter Denkansatz zugrunde.
Das bedeutet:
- Arbeit in einem System
Alle im sozialen System Schule tätigen Menschen (LehrerInnen, SchülerInnen, Eltern, Schulleitungen u. a) werden von der Arbeit des Jugendsozialarbeiters berührt.
Um eine produktive und effektive Zusammenarbeit zu ermöglichen muss eine klare, differenzierte Auftrags- und Zieldefinition erfolgen. Dies setzt eine detaillierte Auseinandersetzung mit der Bedürfnislage der jeweiligen Schule voraus. An der Erarbeitung der Definition von Arbeitsinhalten und Leitlinien werden alle im System Tätigen beteiligt. In diesem Rahmen arbeiten unterschiedliche Professionen mit unterschiedlichen Arbeitsaufträgen an der Verwirklichung eines gemeinsamen Zieles. - Arbeit in einem Prozess
Alle Personen und alle Arbeitsschritte und deren Ergebnisse nehmen Einfluss auf den weiteren Verlauf der Arbeit, d.h. Zielvorgaben können nicht immer linear verfolgt werden, sondern müssen ständig dem Verlauf des Prozesses angepasst werden. Dazu reflektieren, überprüfen und analysieren fest installierte Planungs- und Fachgremien ( z. B. ein Fachbeirat) in regelmäßigen Zeitabständen (z. B. halbjährlich) den laufenden Prozess und erarbeiten gegebenenfalls Korrekturen. - Arbeit mit Ressourcen
Jugendsozialarbeit an Schulen orientiert sich an vorhandenen Ressourcen, Möglichkeiten, Stärken und positiven Zielen - sie ist nicht defizitorientiert. Jugendsozialarbeit an Schulen macht pädagogische Angebote, um positive Prozesse der Integration in Gang zu setzen und Veränderungen einzuleiten. - Arbeit mit präventivem Charakter
Sozialpädagogisches Arbeiten an Schulen ist präventiv ausgerichtet. Es soll frühzeitig wirksam werden und durch sein Handeln zu einem positiv gestalteten Schulalltag beitragen.
Konzeptionelle Bausteine sind:
- Beratungsangebote
- Sozialpädagogische Gruppenarbeit
- Offenen Angebote
- Elternarbeit
- Einzelfallhilfe
- Projektarbeit
- Krisenintervention
- Gremienarbeit
- Gemeinwesenarbeit
Ziele und Zielgruppen
Alle sozialpädagogischen Angebote, die die St. Gregor-Jugendhilfe an und für Schulen durchführt, sind Maßnahmen mit präventivem Charakter auf dem gesetzlichen Hintergrund des §13 SGB VIII (Kinder- und Jugendhilfegesetz).
Ziel ist es, Schulen bei der Erfüllung ihres Auftrages, die gesamte Persönlichkeitsentwicklung von Schülern zu fördern, durch abgestimmte sozialpädagogische Angebote zu unterstützen.
Zielgruppe sind alle am Lebensraum Schule Beteiligten – vorwiegend Schüler, Eltern, Lehrer und Schulleitung. Je nach Bedarf werden unterschiedliche Maßnahmen und Angebote konzipiert.
Unser Team:

Ansprechpartnerin:
Fachbereichsleitung
Beate Sigl
Dipl.-Sozialpädagogin (FH)
Rieblinger Straße 20
86637 Wertingen
Telefon: 0 82 72 / 9 93 29 72
Telefax: 08272- 25 56
HPT-Bliensbach
e-Mail: HPT-Bliensbach @st-gregor-jugendhilfe.de