Jugendsozialarbeit an der St.-Georg-Volksschule

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Die Jugendsozialarbeit an der St.-Georg-Volksschule wird von der St. Gregor Kinder -, Jugend- und Familienhilfe im Auftrag der Stadt Augsburg, Amt für Kinder, Jugend und Familie und mit Förderung des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen auf Grundlage des § 13 SGB VIII (Kinder- und Jugendhilfegesetz) durchgeführt.

Rechtliche Grundlagen

  • KJHG § 13, Jugendsozialarbeit
  • KJHG § 29, Soziale Gruppenarbeit

Zielgruppe

Die Angebote des Projektes SCHOLA richten sich an alle am Schulleben Beteiligten. Häufig geben folgende charakteristische Probleme Anlass zum Handeln:

  • Motivationslosigkeit und geringes Durchhaltevermögen
  • aggressives Verhalten und latente Bereitschaft zur Kriminalität
  • schulische Defizite
  • Leistungsverweigerung und Schulschwänzen
  • geringes Selbstwertgefühl und niedere Frustrationstoleranz
  • soziale Unsicherheit
  • Suchtprobleme

Ziele

Der präventive Charakter des Projektes zeigt sich in folgenden Zielen:

  • frühzeitige Unterstützung von Kindern und Jugendliche, die in unterschiedlichster Weise benachteiligt sind, um einen Schulabschluss – möglichst den qualifizierenden Hauptschulabschluss – zu sichern.
  • Reduzierung der Bereitschaft zu Kriminalität und Gewalt durch präventive Maßnahmen.
  • einen Beitrag zur Suchtprävention leisten, durch Erziehung zur Selbständigkeit und Selbstverantwortung, durch die Förderung von Selbstwertgefühl, Kontakt- und Beziehungsfähigkeit, Kritik- und Konfliktfähigkeit sowie von Kreativität und Genussfähigkeit.
  • Integration der Kinder und Jugendlichen in das soziale Netz der Stadt.
  • Die Zusammenarbeit von Schule und dem pädagogischen Mitarbeiter soll Lehrkräfte mit besonders schwierigen Kindern und Jugendlichen entlasten. Erfahrungsgemäß trägt dies auch zu einer angenehmen Arbeitsatmosphäre an der gesamten Schule bei.
  • Ziel ist es außerdem, Eltern Hilfestellung und Unterstützung zu geben, damit vorhandene Ressourcen zur Krisenbewältigung geweckt werden und die Eltern ihre Erziehungsaufgabe in eigener Verantwortung wahrnehmen können.

Arbeitsschwerpunkte

Präventive Maßnahmen:
  • Soziale Gruppenarbeit (Soziale Trainingskurse, Suchtprävention, Förderung der Kreativität etc.) mit der Intention, neue Verhaltensweisen einzuüben, soziale Kompetenz zu erweitern und Problemlösungsstrategien zu entwickeln.
  • Elternarbeit in Form von Beratungsgesprächen oder auch Gruppenarbeit.
  • Zusammenarbeit mit den entsprechenden Kooperationspartnern, um die Integration der Kinder in das soziale Netz der Stadt/Gemeinde frühzeitig zu ermöglichen.
  • Projektarbeit in Zusammenarbeit mit den Lehrkräften der jeweiligen Schulen.
Krisenintervention:
  • Unterstützung und Beratung einzelner Kinder und Jugendlicher, die sich in einer akuten Krise befinden.
  • Enge Zusammenarbeit mit der Schulleitung, den Lehrkräften, dem Jugendamt, Einrichtungen der Jugendhilfe sowie der Polizei, um so eine schnelle und effektive Hilfe leisten zu können.

Methoden und Angebote

  • klientenzentrierte Gesprächsführung
  • systemisch–lösungsorientierte Beratung und Unterstützung einzelner SchülerInnen und deren Eltern, die sich in einer akuten Krise befinden, bis hin zur Vermittlung von weiterführenden Hilfen
  • Fallarbeit im Rahmen einer interdisziplinären Zusammenarbeit z. B. mit Lehrkräften, mit mobilen Diensten, Schulpsychologen, Amt für Jugend und Familie usw.
  • Themenzentrierte Gruppenarbeit/Sozialtraining (u. a. mit Rollen-, Interaktions- und Kooperationsspielen)
  • offene Angebote für einfachen Zugang und nicht stigmatisierende Kontaktaufnahmemöglichkeit
  • Hausbesuche oder Elternabende
  • Themenorientierte Projekte
  • Kooperationsprogramme für Schule und Elternhaus
  • Konflikttraining für Eltern

Aktuelle Angebote

  • Beratung und Einzelfallhilfe
  • Kooperation mit Lehrkräften, verschiedenen Institutionen, Netzwerken und weiterführenden Hilfen
  • Gruppenarbeit (Sozialkompetenzen fördern)
  • Projektarbeit (Ganztagesbetreuung für Hauptschüler, offener Pausenhof)
  • offene Angebote (Pausenraum)

Personal

Die St. Georg-Volksschule wird von der Diplom-Pädagogin Angelika Greißel betreut, die auch dem Team der Ganztagesbetreuung an der St. Georg-Volksschule vorsteht. Ein sozialpädagogischer Fachdienst unterstützt die Jugendsozialarbeiterin an der Schule. Zusätzlich wird sie durch regelmäßige Supervision begleitet.

Verbundleistungen

  • Kooperation mit der Schule: Schulleiterin, Lehrerkollegium, Elternbeiräte
  • Kooperation mit Eltern oder Erziehungsberechtigten
  • Kooperation mit dem Jugendamt der Stadt Augsburg
  • Kooperation mit Vereinen, Jugendverbänden, Pfarrgemeinden, Jugendzentrum etc.
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Ansprechpartner:


Michael Ender
Regionalleiter für die Stadt Augsburg
Dipl.-Sozialpädagoge (FH)
(0821) 50 30 438


Angelika Greißel
Jugendsozialarbeiterin an der St.-Georg-Volksschule
Dipl.-Päd. (Univ.)
Tel. (0821) 3 24 99 62