Fahrradwallfahrt 2011
In den Sommerferien machte sich eine achtköpfige Gruppe mit ihren Fahrrädern auf, um eine etwas andere Ferienwoche zu verbringen.
Nach den guten Erfahrungen aus dem letzten Jahr führte der Weg der Fahrradwallfahrt wieder an den Ammersee. Da für die ersten zwei Tage bereits Regen vorausgesagt wurde, sagten wir den Zeltplatz in St. Ottilien kurzerhand ab und reisten gleich in Dießen an. Hauptstation war somit wieder das Gästehaus der Benediktinerinnen von St. Alban.
Von dort aus machten wir uns jeden Tag auf. Wallfahrt – gefahren sind wir tatsächlich eine ganze Menge und auf dem Weg haben wir immer wieder Stopp gemacht, um in den Kirchen kurz inne zu halten, ein Gebet zu sprechen und etwas über den christlichen Glauben zu lernen.

Manchmal ganz unter uns und manchmal in großer Runde wie bei der Jugendvesper in St. Ottilien oder bei den Gottesdiensten mit den Schwestern. Aber nicht nur Religiöses stand auf dem Programm.
Am Sonntag machten uns mit der Bahn auf nach München.

Dort fand ein großes Treffen von Jongleuren statt. Eine bunte Welt! Der ein oder andere von uns probierte dort auch seine eigene Talente aus.
Nachdem wir uns einige Tage eingefahren hatten, stand am Dienstag eine ganz besondere Tour auf dem Plan: Einmal um den Ammersee. Gesagt, getan! Mit viel Energie ging es nach dem Frühstück los.
Unterwegs hatten wir gleich drei Mal Glück: Bei jedem Regenschauer hatten wir ein schützendes Dach über uns. Mächtig stolz kamen wir am späten Nachmittag wieder in Dießen an.

Nach fünf Tagen ging es weiter nach Breitbrunn, wo wir im Garten der Schwestern von der St. Josefskongregation unsere Zelte aufschlugen. Die beiden Abende verbrachten wir natürlich am Lagerfeuer.
Schnell war die Woche vorbei und wir machten uns wieder auf den Weg zurück nach Augsburg, wo wir schon erwartet wurden. In der Hauskapelle sagten wir zum Schluss Gott Danke für die gemeinsamen Tage.
Nach der zweiten Fahrradwallfahrt haben wir das ganze Programm geschafft. Nachdem im letzten Jahr die Station in Breitbrunn ausgefallen ist und dieses Mal St. Ottilien, sind wir gespannt, ob wir im nächsten Jahr alles mitnehmen können.
Sabine Oechsle